Gspaltenhorn 3436 M. ü. M.

Der Namensgeber und Hausberg der Gspaltenhornhütte

Der markante Felsgipfel im Talabschluss des Kientals verdankt seinen Namen den zerklüfteten Felsen, vor allem am Südwestgrat. Über seine Normalroute von der Gspaltenhornhütte aus, ist es eine sehr lohnende Hochtour.

Normal-Route: Gspaltenhornhütte - Bütlassesattel - Nordwestgrat " Leiterengrat"

  • 4 - 5h ab Gspaltenhornhütte: ⇑ 981 m
  • Schwierigkeit: ZS-
  • Klettern: II bis III Franz.
  • Material: 50 m Seil, Anseilgurt, Helm, Steigeisen, Pickel, Zackenschlingen, 4 Express, Abseilgerät

Charakter:

  • abwechslungsreiche Hochtour in Fels und Firn
  • Die Schlüsselstellen sind mit Fixseilen und Sicherungsstangen ausgerüstet

Routen-Beschrieb:

  • Von der Gspaltenhornhütte P. 2455 den deutlichen Wegspuren folgend, in nordöstlicher Richtung, über Geröll- und Schneehänge (meist Geröll) bis an den Fuss der Südwand der Bütlasse.
  • Dieser entlang, allmählich in südliche Richtung abdrehend, zum Bütlassesattel P. 3020.
  • Von da zuerst dem Geröllrücken (Wegspuren) später dem Grat folgend über den " Bösen Tritt" zum Gipfel.

Bütlasse 3192 M. ü. M

Herrlicher Aussichtsberg inmitten der hohen und überwältigenden Berner Schneeriesen

Diese besondere Lage bietet eine fantastische Aussicht auf das Seeland, die Voralpen, Eiger, Mönch und Jungfrau bis hin zum Blüemlisalpmassiv. 

Normal-Route: Auf- und Abstieg über den NW-Grat

Charakter:

  • Anspruchsvolle - Schwierige Alpinwanderung / Bergtour
  • Geröll, Fels, Schnee, Eis

Routen-Beschrieb:

    • Von der Gspaltenhornhütte P. 2455 dem Bergwanderweg (weiss-rot-weiss) Richtung Sefinenfurgge folgen.
    • Nach ca. 1 Std. Marschzeit bei P. 2628 "Dürrebüel" nach Osten den Geröllhang hinauf steigen
    • In einer Traverse nach Süden und durch ein Couloir hinauf die Vordere Bütlasse umgehen auf den Geröll- und Firnrücken des Bütlasse und diesem folgen auf den Gipfel
    • Am Gipfelaufschwung leicht in die Flanke nach W hinaus queren

    Gamchilücke 2836 M. ü. M.

    Die Gamchilücke, früher auch Kientalerfurgge genannt, liegt zu hinderst im Kiental zwischen Morgenhorn und Gspaltenhorn. Es ist ein alter Jägerpass, der bereits im 18. Jahrhundert benutzt wurde. Heute verbindet die alpine Route die beiden SAC Hütten Gspaltenhornhütte und Mutthornhütte.

    Route: Gspaltenhornhütte - Mutthornhütte

    • 4 h ab Gspaltenhornhütte: ⇓ 95 m / ⇑ 476 m / ⇓ 76 m / ⇑ 140 m
    • Schwierigkeit: WS+
    • Klettern: I bis II Franz.
    • Material: Hochtouren-Ausrüstung, Helm empfohlen

    Charakter:

    • Gletschertour
    • Fels, Eis, Geröll
    • Erfahrung auf Gletscher und an Fixseilen nötig
    • guter Orientierungssinn

    Routen-Beschrieb:  

      • Von der Gspaltenhornhütte P. 2455 dem Bergwanderweg (weiss-rot-weiss) "Moränenweg" zurück bis zu einer Felsplatte, welche mit "Lücke" beschriftet ist (ca. P. 2360) folgen.
      • nach SE den weiss-blau-weissen Markierungen bis zu einer Felsstufe mit zwei roten Pfeilen folgen, über die 10 Meter hohe Felsstufe klettern und wieder leicht ansteigend dem Weg bis zur Moräne des Gamchigletschers folgen
      • Ab hier am Seil den Gamchigletscher (Spalten) queren. Der Übergang in den Fels ist von unten gesehen rechts. Meist kann das Fixseil und dann die Kette erreicht werden. Diese quert nach links.
      • Vom Ende der Kette in einer links-rechts Schleife über Wegspuren zum Sattel. Wenn noch Schnee im Hang ist kann auch direkt den Sicherungsstangen entlang aufgestiegen werden.
      • Auf der Südseite erst rechts (im Sinne des Abstiegs) vom Couloir absteigen, anschliessend nach links das Couloir queren
      • Den Ketten folgend absteigen auf den Tschingelfirn
      • Weiter über den Tschingelpass (P. 2773) auf den Kanderfirn und dem Südfuss des Mutthorns entlang zur Mutthornhütte